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Die Unioner fuhren nach Wildau, um ihre Negativserie
endlich zu brechen. Obwohl einige Ausfälle zu beklagen waren, spielten
die Unioner mit Kampf gegen diese Serie. Zum ersten mal in einem
Punktspiel für Linthe stand Christian Bergmann im Tor und brachte eine
überzeugende Leistung. Die Linther Mannschaft konnte in den
Anfangsminuten von Glück reden, nicht in Rückstand zu geraten (100%
Chance - köpft am leeren Tor vorbei). Doch nach 15 Minuten war es soweit,
nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde blitzschnell in die Spitze
gespielt und zum 1:0 verwertet. Doch wer nun glaubte die Unioner geben
sich auf, hatte sich geirrt. Die Linther kämpften um jeden Ball und
wurden in der 35.Minute belohnte. Nach einer Flanke von Tino Eschholz
köpfte Andreas Liero sein erstes Saisontor. Bis zum Halbzeitpfiff
blieb das Spiel weiter offen. In der 2.Halbzeit, in der die Unioner
umstellen mussten, hatten die Wildauer mehr vom Spiel und auch Chancen.
Die Linther hatten diesmal das Glück des Tüchtigen (2xPfosten) auf ihrer
Seite. Alle Spieler die auf dem Platz waren, kämpften und wollten noch
den Sieg. Man kann sagen, das die Unioner wieder auf einen guten Weg sind
zum Klassenerhalt. Aufstellung: Christian Bergmann, Andy
Fiedler, Jens Hübner, Christopher Liero, Mathias Schimanowski, Christian
Schröder, Andreas Liero, Andre Kleinerüschkamp (75. Ronny Stöcklein),
Tino Eschholz (46. Tino Wernicke), Marko Wilke, Thomas Blanke(85.
Rene Nicolai) MAZ Potsdam-Mittelmark 21.03.2005
Neutraler Beobachter lobt Union
FUSSBALL / Linther schaffen nach zehn Niederlagen ein 1:1 bei Phönix
WILDAU "So eine Moral sah ich noch nie. Die Gäste feuerten sich bei Fehlern immer wieder an. Andere Teams hätten sich bei dem Spielverlauf schon lange angemeckert", so das ehrliche Lob von Rainer Rosenthal, in Wildau wohnender MAZ-Sportjournalistder Lokal-Ausgabe Königs Wusterhausen. So ist der Punkt vom 1:1 bei Phönix Wildau für Union Linthe ein verdienter Lohn für harte Arbeit.
Natürlich half den im wahrsten Sinn des Wortes angeschlagenen Gästen das Glück des Tüchtigen. Zweimal stand dem starken, neuen Union-Keeper Christian Bergmann das Torgestänge zur Seite.
"Ich bin hoch zufrieden", erklärte Linthes Trainer Mike Prudlik, der sich mit seinen Spielern nach zehn Niederlagen hintereinander mal wieder über einen Punkt freute. "Dabei fehlte die Offensiv-Abteilung bei uns diesmal völlig." Danny Herrmann musste mit der fünften Gelben Karte zuschauen und Christian Günther war privat verhindert.
"Hinzu kam, dass sich zur Pause drei Mann auswechseln lassen wollten, da sie nicht fit ins Spiel gegangen waren. Tino Eschholz hatte Fußprobleme nach einem Bundeswehr-Gewaltmarsch und kam nicht mehr zur zweiten Halbzeit", berichtete Mike Prudlik. "André Kleinerüschkamp stellte sich noch zwanzig Minuten in den Dienst der Mannschaft und Jens Hübner hielt sogar bis zum Abpfiff durch." Ein Wermutstropfen ist die Ampelkarte, die Andy Fiedler kurz vor dem Abpfiff bekam. Das war sehr hart, meinten sogar die Wildauer. Nun fehlt Fiedler beim Derby in Treuenbrietzen am Sonnabend. Zuvor erhielt Nico Kieper (Phönix/gelbrot/Mecker/80.).
Tore: 1:0 Sören Kömpke (17.), 1:1 Andreas Liero (36.). MAZ
Dahme-Spreewald 21.03.2005
Ein Punkt und lange Gesichter
FUSSBALL / Phönix musste sich gegen Union Linthe mit 1:1-Unentschieden begnügen
RAINER ROSENTHAL
WILDAU Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den Tabellen-Dreizehnten Union Linthe gab es am Sonnabend bei den Wildauer Landesklassen-Fußballern lange Gesichter. Hatten sie sich doch gegen die Linther Gäste, die zuvor zehn Punktspiel-Niederlagen in Folge hinnehmen mussten, drei Punkte ausgerechnet. Zudem schien die Chance günstig, die Mittelfeldposition zu festigen.
"Doch wir haben das Ziel nicht erreicht", ärgerte sich Trainer Norbert Schulze. "Nur in den ersten zehn Minuten brachte unsere Mannschaft die erwartete Leistung. Dann häuften sich Fehler, die Abspielen kamen nicht an, und auch die Kampfkraft reichte nicht aus." Die Tatsache, dass seine Fußballer dreimal am Gebälk gescheitert waren, konnte den Trainer auch nicht milder stimmen.
Dabei hatte es für die Gastgeber verheißungsvoll begonnen. Nachdem Kämke von der rechten Seite Union-Torwart Bergmann überflanken konnte, bot sich Müller in der 3. Minute die erste dicke Chance, Doch der Phönix-Angreifer köpfte aus zentraler Position am leeren Tor vorbei.
In kurzen Abständen folgten weitere gefährliche Aktionen. Einen 22-m-Freistoß, von Müller über die Mauer getreten, lenkte der Torwart gerade noch vom Pfosten zur Ecke (6.). Bei einer Vorlage für Kämke war Bergmann vor dem durchstartenden Stürmer am Ball (8.). Nach Flanke von Leyendecker missglückte Müllers Kopfballversuch (15.).
In der 17. Minute dann die fällige Führung. Nach präzisem Zuspiel aus dem Mittelfeld versetzte Kämke einen Verteidiger und traf ins lange Eck. Das Tor schien aber nur die Linther anzuspornen. Bei einem 22-m-Freistoß, den Torwart Hellmann prallen ließ, hatte Phönix noch Glück (19.). Wiederholt konnten sich die Gäste nun in der Wildauer Hälfte festsetzten. Als die Gastgeber dann noch ihre linke Abwehrseite sträflich vernachlässigten, lief Andreas Liero in eine hohe Flanke, und bei seinem Kopfball hatte Hellmann das Nachsehen (33.).
Union kam besser aus der Pause, baute dann aber ab und zog sich mehr und mehr in die Defensive zurück. Zur erneuten Wildauer Führung sollte es aber nicht reichen. Eine Eingabe von Kämke landete am langen Pfosten (57.), und auch Vigansky scheiterte aus spitzem Winkel am Außenpfosten (77.). In den Schlussminuten handelte sich Kieper (Phönix) und Fiedler (Union) noch Gelbrot ein.
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